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Als erstes möchte ich Dir ein paar Allerweltsgeschichten erzählen….

 

 

Traum vom Frieden.  

 

Ich hab den Mond heutmorgen noch gesehn,

der wollt allein spazieren gehen.

 

Da ist ihm die Sonne über denWeg gelaufen,

wollt sich schnell paarBrötchen kaufen.

 

„Hallo Sonne, wie geht es Dir ?

Bleibein Weilchen doch bei mir.“

 

„Hallo Mond, wie war die Nacht –

hast du gutüber die Erde gewacht ?“

 

„Ach Sonne,Du glaubst es kaum,

ich hatte heutNacht einen herrlichen Traum:

 

Frieden war aufder ganzen Welt,

wie untereinem großen Zirkuszelt.

 

Alle Menschengroß und klein,

wolltennur noch Freunde sein.“

 

 „Ach Mond, schön wär`s, würde

           Dein Traum in Erfüllung gehen,

und keiner imAnderen den Feind mehr sehn.“

 

„Sonne, ein wenigHoffnung hab ich noch,

kapiert’svielleicht manch einer doch:

 

Der  ’Feind’ist gar nicht der Feind,

sondern schonlange einwahrer Freund.“

 

„Tja Mond, für mich wird’s wieder einlanger Tag,

weil jeder mich so gerne mag.

 

Den ganzen Tagmuß ich heut’ scheinen,

und der Himmel soll nicht weinen.

 

Horch, dieVögel singen schon ihre Lieder,

und balderwachen die Menschen wieder.

 

Tschüs Mond,ich muß mich beeilen,

kann nicht so langebei Dir verweilen.“

 

da kräht der Hahn mitRiesenkrach,

und macht den Rest der Menschheit wach.

 

© Rosi M.

 

 

 

 

Hallo Mond ...   

 

Ich hab’den Mond heut’ gesehn, am hellen Tag:

Was machst Du da, he sag – he sag !?

 

Was soll das werden

Lachst hinunter auf die Erden.   

 

Lachst Du uns Menschen etwa aus ???

Dann geh’ gleich wieder nach Haus !!!

 

Oder lachst Du die Menschen an ?

Ich das dann gut verstehen kann.

 

Die Menschen ja auch freundlich zu Dir sind,

Dich lernt man ja schon kennen als kleines Kind.

 

Menschen kommen Dich ja ab und zu besuchen,

backst Du denen dann auch einen Kuchen?“

© Rosi M.

 

 

Guten Morgen      

 

Bin heut’ morgen im Dunklen aus dem Haus gegangen,

mein Blick war am Himmel wie gefangen ...

 

da waren Sterne hell und klar,          

wie es schon lange nicht mehr war.

 

Der Mond er sagt mir: „Guten Morgen,

wünsch’ Dir einen Tag ganz ohne Sorgen."

 

Kann mich am Himmel gar nicht satt dran sehn,

und tu dabei immer langsamer gehen.

 

Von Osten her wird’s jetzt schon heller,

und ich gehe endlich etwas schneller.

 

denn bald schon meine Arbeit beginnt

und die Zeit doch so schnell verrinnt.

 

Auf der Arbeit angekommen,

hat der Himmel den Sternen den Glanz genommen.

 

Irgendwann, da ging’s ganz schnell,

und der Tag war herrlich hell.

 

Mag’s noch viele solcher Tage geben,

und noch mal so schön wär das Leben.

 

© Rosi M.

 

 

 

Fastnacht

 

bald ist’s wieder soweit:

die Narren feiern weit und breit.

 

Am  Mittwoch jeder Narr die Straße schmücken sollte,

doch die Sonne heut nicht scheinen wollte,

 

denn bald schon fing’s zu regnen an,

und die  ’Schmücker’ packten dann  

 

die Luftballons uns alles andre wieder ein.

Es sollte heute wohl nicht sein.

 

Schmückten dann am Donnerstag weiter

da war das Wetter auch recht heiter.

Am Freitag hat der Wind noch sein Teil dazugetan.

Er bließ mit Kraft und viel Elan.

 

Woran am Sonntag dann wohl jeder gedacht,

der Prinz hat nicht nur seine Prinzessin mitgebracht.

 

Mit Petrus hatte wohl Niemand einen Vertrag,

denn der schon auf der Lauer lag.

 

im ganzen Winter lag kein Schnee

zugefroren war kein See,

 

doch pünktlich am Samstag vor Karneval

schneit es doch fast überall.

 

Regen, Schnee und Wind

da freut sich doch kein Kind.

 

Die Fanfaren bald im Nassen stehn,

können vor lauter Schnee kaum noch was sehn.

 

Zwischendurch auch mal kurz die Sonne scheint,

und der Himmel nicht mehr weint.

 

Doch dann ging’s rein, ins warme Zelt,

und heil war wieder die Narrenwelt.

 

Es wurde gesungen und gelacht

und keiner hat an Morgen gedacht.

 

Der Prinz tat allen ’Danke’ sagen,

die ihm geholfen in Monaten und Tagen.

 

Seine Prinzessin ihm zur Seite stand

und jeder sie so lieblich fand.

 

Viel zu schnell verging die Zeit,

und bald schon war’s so weit.

 

Das Zelt wurde wieder geschlossen,

es war genug Bier geflossen.

 

Am Samstag beim Zug

war das Wetter dann recht gut.

 

Es wurde gefeiert bis spät in die Nacht,

und keiner hat ans Nachhausegehn gedacht.

 

Für das Prinzenpaar eine schöne Zeit zu Ende geht,

und der Alltag wieder vor der Türe steht.

 

© Rosi M.

   

 

Ein Gartenzwerg erzählt    

 

Charlie heißt der kleine Zwerg,

steht im Garten auf dem Berg.

 

Hat ein rotes Näschen und rote Wangen,